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Eine englische Kurzfassung dieser Seite ist unter Who is sending C-ITS? verfügbar.
Verbreitung
Wo alles C-ITS angewendet wird.
Fahrzeuge
Nur Fahrzeuge mit ITS-G5 (WLANp / 802.11p, 5,9 GHz) senden CAM/DENM per Direktfunk und sind damit für RSUs und Empfangsstationen hörbar. Die mobilfunkbasierten Gefahrenwarnsysteme anderer Hersteller (Mercedes, BMW, Ford, Volvo, Audi) laufen über Hersteller-Clouds und tauchen im Direktfunk nicht auf.
ITS-G5 / WLANp (Europa)
Volkswagen
Mit Abstand größte ITS-G5-Flotte: über 2 Mio. produzierte Fahrzeuge mit Car2X für Europa (Stand Okt. 2025), der ADAC nennt inzwischen über 2,3 Mio. Anfangs serienmäßig, seit 2024/2025 in den meisten Baureihen nur noch optional — serienmäßig aktuell nur noch im ID.7. Car2X ist im Fahrzeug abschaltbar, gesendet wird mit wechselnden Pseudonymen.
- ID.3 (seit 09/2020), ID.4 (seit Ende 2020), ID.5 (seit 2022) — serienmäßig bis Anfang 2025 (ADAC: bis KW 6/2025), seither optional
- ID.7 / ID.7 Tourer (seit 2023, weiterhin serienmäßig)
- ID. Buzz (seit 2022); Quelle
- Multivan (T7); Quelle
- Tiguan III (seit Anfang 2024; serienmäßig nur im Modelljahr 2024, danach optional)
- Passat B9 (seit Anfang 2024)
- Tayron (seit 2025)
- T-Roc II (seit Ende 2025) — der T-Roc I hatte kein Car2X
Cupra
- Born (optional im Tech-Paket M/XL; laut ADAC-Herstellerumfrage 2023 nur ca. 4.800 Stück ausgeliefert)
- Tavascan und Terramar (optional)
Übrige VW-Konzernmarken (kein ITS-G5)
- Audi: kein ITS-G5 in Europa — Gefahrenwarnung nur über Mobilfunk (Audi-connect-Paket, alle Modelle außer R8/TT; Latenz laut ADAC 1–2 Minuten)
- Seat: kein Angebot
Mobilfunkbasierte Gefahrenwarnung (kein Direktfunk, nicht empfangbar)
Zur Abgrenzung — diese Systeme heißen teils ebenfalls „Car-to-X“, nutzen aber Vehicle-to-Cloud-to-Vehicle über Mobilfunk:
- Mercedes-Benz: „Car-to-X“ über Mobilfunk seit 2013, je nach Baureihe teils serienmäßig (Pkw/Transporter mit Navigation)
- BMW: „Local Hazard Warning“, cloudbasiert (HERE), flottenweit seit ca. 2020; Quelle
- Ford: „Local Hazard Information“, serienmäßig in allen EU-Modellen mit Modem der 4. Generation (seit 09/2019); Latenz 20–60 s
- Volvo: „Connected Safety“ (Warnblink- und Glättewarnung), serienmäßig ab Modelljahr 2020, 4G
- Laut ADAC-Herstellerumfrage 2023 ganz ohne Car2X-Angebot: Renault, Dacia, Stellantis, Hyundai, Kia, Toyota (Europa), Nissan, Mazda, Mitsubishi, Suzuki, Subaru, Polestar, Aiways, Ora; Quelle
Außerhalb Europas
USA (DSRC/WAVE, 5,9 GHz)
- Cadillac CTS: V2V per DSRC serienmäßig Modelljahre 2017–2019 (nur USA/Kanada), mit dem Produktionsende des CTS eingestellt; danach kein Nachfolgemodell. Die FCC hat 2020 den oberen 5,9-GHz-Bereich neu vergeben — DSRC ist in den USA damit faktisch tot, der Übergang läuft Richtung C-V2X; Quelle, Quelle
Japan (ITS Connect, 760 MHz)
China (C-V2X / LTE-V2X)
Praxisnotiz
Was hierzulande per Direktfunk als Fahrzeug empfangen wird, ist also fast sicher ein VW (oder ein Cupra Born mit Tech-Paket) — dazu Sonder- und Nutzfahrzeuge aus den C-ITS-Projekten unter Regionen (Linienbusse, Sicherungsanhänger, Einsatzfahrzeuge).
Volkswagen
- aktuelle Elektroautos
Regionen
Deutschland
Autobahnen
Aachen
Braunschweig
Hamburg
- Buspriorisierung per C-ITS
Kassel
München
Österreich
Autobahnen
Graz
- Neues Verkehrssystem C-ITS präsentiert, Holding Graz; Quelle
